Entstehung eines Pflegeheims für Aidskranke und alte Menschen in Jeppes Reef (Südafrika)

A new nursing home at Jeppes Reef (South Africa)

Die ehrenamtlich tätigen Frauen in der Häuslichen Krankenpflege in Jeppes Reef (Provinz Mpumalanga, Südafrika) haben 5 Jahre lang stundenlange steinige Wege zu den verstreut liegenden Höfen gemacht, um die Aidskranken und Alten zu Hause zu pflegen. Nun sind sie froh, dass sie die Pflegebedürftigen ab Januar in einem Pflegeheim unterbringen und pflegen können, welches durch eine grosszügige Spende und den Verkauf handgemachter Buchsbaum-Türkränze in und um Heiligenrode erworben werden konnte.

Pflegeheim in Jeppes Reef, Südafrika

Das Pflegeheim in Jeppes Reef (Provinz Mpumalanga, Südafrika) ist bezugsfertig.
[The Jeppes Reef Nursing Home (Mpumalanga, South Africa) is ready for the aged and AIDS patients.]

A nursing home could be bought and furnished by the Home Based Care Group at Jeppes Reef (Mpumalanga, South Africa) thanks to one generous donation and to the handwork of binding and selling of 200 wreaths by Hanna Steffens and voluntary helpers. Rooms are renovated, and beds & bedding is bought. In January 2008, the first patients will be accepted in this home for nursing.

Mehrzweckhalle und Kindertagesstätte in Langeloop (Südafrika) kurz vor der Vollendung

The Drop-in Centre at Langeloop (South Africa) is nearing completion

Dank vieler Einzelspender des Aidshilfe Förderkreises kann der Bau einer Mehrzweckhalle und Kindertagesstätte in Langeloop (Provinz Mpumalanga, Südafrika), dessen Finanzierung 2006 noch unmöglich erschien, Anfang 2008 abgeschlossen werden. Anlässlich der Einweihung am 6. April 2008 werden Hanna Steffens und Ilona Meyer dieses und andere Projekte im Südlichen Afrika besuchen.

Bau einer Mehrzweckhalle und Tagesstätte, Mpumalanga Provinz, Südafrika
Bau einer Mehrzweckhalle und Tagesstätte, Mpumalanga Provinz, Südafrika
Bau einer Mehrzweckhalle und Tagesstätte, Mpumalanga Provinz, Südafrika

Der Bau einer Mehrzweckhalle und Kindertagesstätte in Langeloop (Barberton Parish, Provinz Mpumalanga, Südafrika) steht kurz vor der Vollendung.
[The Drop-in Centre at Langeloop (Barberton Parish) is nearing completion.]

We are happy to report that the Drop-in Centre at Langeloop (Barberton Parish, Mpumalanga, South Africa) for feeding the orphans and teaching pre-school children is going to be completed in the beginning of 2008. On April 6, it will be dedicated by the Bishop Dr. M. Biyela of the Ev.-Lutheran Church Eastern Diocese. Hanna Steffens has been invited and will be present.

Kinderwoche in Matsulu (Südafrika) Juni und Dezember 2007

National Children’s Week at Matsulu (South Africa): Kids Face Crime

Der Aidshilfe Förderkreis in Heiligenrode hat im Juni und im Dezember 2007 eine Kinderwoche in Matsulu (Provinz Mpumalanga, Südafrika) mit finanziert. Lokale Spender haben für das Brot und die Hallenmiete gesorgt. So konnte die Kinderwoche auch zum 2. Mal ein großer Erfolg werden.


The Aids Care Group helped to finance a children’s week at Matsulu (Barberton Parish, Mpumalanga, South Africa) in June and December 2007. Local people donated bread for breakfast and shared in the costs. Thus the children’s week could bring the gospel message to 400 children.

Sibitiwe Pereira, one of the founder members of History Makers, explains:

We thought it best to teach children about God and fellowship. The lack of activities in the villages encouraged us to do some positive for the community.

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

Die Veranstalter möchten helfen, dass Kinder und Jugendliche sich in sozialen Notlagen nicht aufgeben, sondern positive Werte leben lernen.
[Group of History Makers at Matsulu organize a week for 400 children.]

Sibitiwe Hanna Pereira told the reporter:

It is all about positivity and bright new ideas which can help us to keep away from bad deeds.

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

Schon Kinder sind HIV/AIDS, Vergewaltigung, Verbrechen und Armut ausgeliefert und in der Gefahr, sich zu bösen Taten verführen zu lassen.
[HIV/AIDS, rape, abuse, crime, and poverty affect even children of this age.]

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

Während der Kinderwoche können sich viele Kinder satt essen.
[These kids are happy to eat nutritious food.]

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

Ohne starke hilfsbereite Frauen gibt es bei der Kinderwoche kein Essen.
[Voluntary women are the backbone of any social or church gathering.]

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

Kinder erleben Freude an Gott und der Gemeinschaft in Gebet und Singen.
[In singing praises to God kids become full of joy and experience fellowship.]

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

Sibitiwe Pereira kann mit den gestifteten Fussbällen viel Freude machen.
[The chief organizer, Sibitiwe Pereira, presents footballs to the groups.]

Drilling water well at Mahlabaneni (Swaziland)

In Rollenspielen, Tanzen und im Hören auf Gott lernen die Kinder, wie sie gegenüber bösen Wegen Nein sagen und guten Vorbildern folgen können. Für 70 Jugendliche konnten Bibeln gespendet werden.
[Parents were moved to peals of laughter and tears when they saw the messages presented by their kids in drama, debate, dances and poetry. Their aim was to help stop crime against them. 70 bibles were donated by a german girl’s Bible Group at Bücken.]

Introducing the Home Based Care Group at Jeppes Reef (South Africa)

Community members voluntarily look after the sick, AIDS patients and orphans

May we introduce to you the Jeppes Reef Home Carers, Health Promoters and Skills Developers Group (Barberton Parish, Mpumalanga Province, South Africa).

Since 2002 they offer their services voluntarily. The group has 20 volunteers who come from the entire community and care for all sick members of the community, at their homes. Currently, there are 33 patients and they take care of 45 orphans.

Work done

  1. They care for the sick and AIDS patients who are not capable of helping themselves. They cook in their own homes and take the food to the sick over long stony footpaths.

  2. They take care of the aged who have no relatives or have been neglected.

  3. They visit the bereaved and comfort them with reading the Word of God from the Bible and offer financial assistance.

  4. They train families to care for their sick family members. They have taught them to start vegetable gardens and to feed themselves and the sick from the harvest.

Goals

A plot for a meeting place has been acquired. It is planned to use an old house for skills training and health providing acitivities, and for caring for the sick.

(From a letter of the Jeppes Reef Home Carers and a Proposal for Home Based Care (HBC) Projects and Orphans and Vulnerable Children’s (OVC) Programmes)

Members of the Home Based Care Group at Jeppes Reef

The members of the Home Based Care Group at Jeppes Reef have visited every house to find needy patients and care for them at home daily.
[Die Mitglieder der Häuslichen Krankenpflegegruppe in Jeppes Reef versorgen die Patienten zu Hause.]

Members of the Home Based Care Group at Jeppes Reef

They care for chronicle and HIV/AIDS patients, pray for them and assist the dying.
[Die Pflegenden kümmern sich nicht nur um körperliche Krankheit, sondern stehen den chronisch und HIV-Kranken bis zuletzt mit Gebet und Zuspruch bei.]

Members of the Home Based Care Group at Jeppes Reef

Often the family rejects the patient when HIV/AIDS is stated. The caregivers help build a bridge of reconciliation and acceptance.
[Die Pflegenden stellen oft zwischen der Familie und dem Kranken wieder eine Beziehung her, in dem sie eine Versöhnung vermitteln.]

Die 20 Mitglieder der Gruppe für Häusliche Krankenpflege in Jeppes Reef (Barberton Parish, Provinz Mpumalanga, Südafrika) arbeiten seit 2002 ehrenamtlich. Sie kommen von der ganzen Dorfgemeinschaft.

  1. Sie pflegen 33 Patienten (AIDS und andere chronisch Kranke) und kochen das Essen bei sich in der eigenen Küche und bringen es ihnen hin auf weiten steinigen Fusswegen. Sie sorgen für 45 Waisenkinder.

  2. Sie kümmern sich um die Alten, die keine Angehörigen mehr haben und unversorgt sind.

  3. Sie besuchen Verwitwete und trösten Hinterbliebene mit einem Wort Gottes und bieten finanzielle Hilfe an.

  4. Sie leiten Familien an, für ihre kranken Familienglieder zu sorgen. Daraufhin haben sie schon Gemüse angepflanzt, um sich und die Kranken besser zu ernähren.

Ein Grundstück wurde erworben. Ziel ist es, ein älteres Haus zum Treffpunkt umzubauen, wo sie Kranke aufnehmen können, damit sie nicht stundenlang weite Wege zu den Kranken machen müssen. Dort könnten sie ihre Fähigkeiten weiter ausbilden und gesundheitsfördernde Massnahmen lernen.

Dazu suchen wir noch Spender, damit dieser Aus- und Umbau bald möglich wird.

Eine Berufung für die Armen

Ein kurzes Lebensbild von Caroline Pereira

Ein kurzes Lebensbild von Caroline Pereira, einer Frau, deren Liebe den Armen und Notleidenden gehört

Seit mehr als 40 Jahren bin ich mit Caroline Elelwani Mugivhi befreundet. Als Jugendliche kam sie zu den grossen Jugendfreizeiten, die ich an verschiedenen Stellen im Vendaland, Nord Transvaal (heute Limpopo Province) veranstaltete.

Da erwachte in ihr der Wunsch, einen ähnlichen Beruf wie ich zu ergreifen, denn sie spürte, wie es das Leben der Menschen verändert, wenn sie von der Liebe Gottes hören und davon erfasst werden.

Damals war es noch nicht möglich, dass afrikanische junge Frauen als Pastorinnen ausgebildet wurden, aber der Wunsch blieb immer in ihr wach, auch als sie zunächst nach dem Matric eine Lehrerinnenausbildung machte, um schnell etwas zu verdienen. Sie sollte mithelfen, dass auch die jüngeren Geschwister eine Ausbildung bekommen.

Caroline empfand während ihrer eigenen Ausbildung, dass ihr Herzenswunsch sich zu einer inneren Berufung verdichtete. Schliesslich sprach sie mit ihrem Bischof darüber. Er empfahl ihr ein Theologiestudium in Umpumulo, Natal. Dort war eine ev.-lutherische Theologische Hochschule. Aber ihre Familie war dagegen. Caroline blieb still. Sie wollte sehen, wie Gott sein Versprechen einlöst, dass er die Berufung bestätigte. Die Familie beriet lange, ob sie wirklich diesen Weg gehen dürfe, ohne einen Beitrag für die jüngeren Geschwister zu leisten. Schliesslich bat der Vater die Mutter, sie möge sich auch dazu äussern. Sie hatte bis dahin noch nichts gesagt.

Nach dem Bericht von Gesche Keding in Mitteilen Nr. 4 / 2005 S.IV erzählte Caroline ihr, worin sie ihre Berufung bestätigt sah: Die Mutter sagte:

Wenn ich noch so jung wäre wie Caroline, würde ich selbst nach Umpumulo gehen, um mehr über das Wort Gottes zu hören.

Daraufhin sagte der Vater:

Ja – sie ist nicht meine Tochter, sie ist Kind Gottes. Ich gebe sie frei zu tun, was ihr Vater im Himmel will.

An dem Tag hat Caroline zu Gott gesagt, dass er ihr nie mehr ihre Berufung beweisen müsse. 1977 ging sie nach Umpumulo.

Bei ihrer Ordination vor 24 Jahren war ich mit dabei und sprach ein Grusswort für sie in der vollen Kirche. Sie ist eine der ersten Pastorinnen in der ELCSA (Ev.Luth. Kirche im Südlichen Afrika). Später hat sie Pastor Richard Pereira geheiratet und wurde von Venda nach Mpumalanga an die Grenze nach Swasiland versetzt. Sie leitet heute mehrere Gemeinden in der weitverzweigten Barberton Parish.

Waisenkinder in einer Kindertagesstätte, Südafrika

Pastorin Caroline Pereira und ich knien auf der Matte einer alten Frau, um sie zu begrüßen.
[Rev. Caroline Pereira and Hanna Steffens share the mat with an old lady greeting her.]

Der folgende Brief von ihr mag als eindrückliches Beispiel dafür stehen, wie die Gaben der Spender des Förderkreises in einem konkreten Fall vielseitig und sorgsam eingesetzt werden.

Ein Dankesbrief

Letter of Rev. Caroline E. Pereira, Barberton Parish, March 2006

She reports about the situation in the parish, thanking for the financial help for different projects through the Aidshilfe-Förderkreis (Care Group) Heiligenrode.

My dear Hanna,

Allow me to greet you with the words from Isaiah 9,2 which says:

The people waiting in darkness have seen a great light, on those living in the land of shadow of death a light has dawned.

I thank God who has sent you to Africa 50 years ago. You have proclaimed the Good News which liberates us from sin. I thank God that I am one of those who were touched by the loving hand of God through your ministry.

I am also thankful to God that He is sending me to His children young and old. I hear Him sending me to the poor of the poorest, to the neglected and unloved in our society.

I thank God that you are supporting me to reach as many needy people as possible. My ministry in Barberton Parish is a blessing because of your prayers and support. Indeed “Lufuno lwa Mudzimu ndi luhulu, ndi luhulu kha nne.” (the love of God is great to me).

I am happy you have received the photos of the orphans and needy children from Zone leader Mr. Moses Nkosi. The Zone leader’s family is taking care of those children since they stay without parents. The Zone leader together with the pastor take care by home visitation. They encourage these children to join church activities. If they have problems with school fees, food in their family or money to join youth conference, even for school uniforms, they reported to the one leader and his wife. Then the Zone leader reported to the congregation and pastor. All those children are receiving help from your donations every time you send us money.

There are so many children who are without parents, we fail to help them all. At the beginning of this year we tried to ask our diocese for bursaries for them but till now there is no response. But the children need school fees, uniforms and some text books.

We focus on fighting the scourge of HIV/AIDS. We have discovered that so many people who are affected and infected have no food, no proper diet, as a result their immune system is affected.

I think we need to support those who want to start some income generating project so that they continue helping themselves and others since the need is too much.

Thank you for R 4500.— we received from you I ask you permission to divide it in this way:

  • R 790.— for Matsulu Creche (Day Care Centre)
  • R 1000.— to the orphans (Zone leader Mr. Nkosi)
  • R 1000.— Low’s Creek farm women for food parcel and their children’s schooling
  • R 1000.— Mpumalanga Home Based Care
  • R 710.— income generating project, sewing project

Thank you for praying for us during Women’s World Day of Prayer. Poverty, HIV/AIDS, child headed family, single mothers who cannot support their family, and education of the vulnerable children is a problem.

Hanna, thank you once more for your support. I am now going to Barberton from where we received the message of the death of a congregational leader.

Greet your family and all brothers and sisters who have opened their hearts to support us.

We love you!!

Caroline