Eine besondere Überraschung

Freude über eine unerwartete Spende für die Waisenkinder in Südafrika und Swasiland

Am Erntedankgottesdienst 2016 wurde in der Nachbarkirche zu Seckenhausen Hanna Steffens ein grosser Scheck überreicht. Er war bestimmt für den Aidshilfe Förderkreis und betrug 1000 Euro. Die Kirchengemeinde hatte aus dem Erlös des Photovoltaik-Kirchendaches diesen Anteil gespendet.

Hanna Steffens freute sich sehr über die unerwartete grosse Spende für die immer noch wachsende Zahl der Waisenkinder in Südafrika und Swasiland. Sie gab einen kurzen Bericht über die dortige Arbeit und dankte ganz herzlich für die grosse Spende.

Hanna und Wilhelm Steffens freuen sich über die Spende der Kirchengemeinde Seckenhausen
Pastorin Judith Matthes überreicht den Scheck an Hanna und Wilhelm Steffens.

Besuch am 4. Advent 2015 bei unsern afrikanischen Freunden

Familie Hinrichs erlebt einen Gottesdienst in Matsulu B (Südafrika)

Familie Jens und Maria Hinrichs mit den Töchtern Anna und Frieda besuchten im Dezember 2015 ihre Verwandten in Johannesburg. So ergab sich die Gelegenheit, einen Abstecher nach Matsulu B (Barberton Parish, Südafrika) zu machen. Jens und Maria haben regelmässig für die Waisenkinder gespendet, zuletzt auch für Bibeln für die Kinder. Nun waren sie gespannt, was sie bei ihrem Besuch erleben würden.

Silence Hlatshwayo hatte den Auftrag die Besucher in Nelspruit abzuholen und nach Matsulu B zu bringen. Es entsteht schnell ein guter Kontakt. Die Familie fühlt sich willkommen geheissen.

Kindestagestätte Sitholemusa

In der Kindestagestätte Sitholemusa findet der Gottesdienst statt.

Begrüssung der Familie Hinrichs

Familie Hinrichs wird von der Familie Silence Hlatshwayo begrüsst. Er ist aktiver Mitarbeiter in der Männerarbeit, seine Frau ist in der Tracht der Gebetsfrauen (Women’s League).

Maria und Jens helden beim Abendmahl

Im Gottesdienst nach der Predigt: Pastorin Caroline Pereira hat die Familie sehr liebevoll begrüsst. Zur Überraschung von Maria und Jens werden beide gebeten, bei der Austeilung des Abendmahls mitzuhelfen.

Abendmahl

Pastorin Caroline Pereira teilt die Oblaten aus, Maria den Traubensaft.

Jens teilt die Oblaten beim Abendmahl aus

Jens teilt die Oblaten beim Abendmahl aus.

Der Theologiestudent Musi gibt Anna den Kelch

Der Theologiestudent Musi gibt Anna den Kelch.

Segnung der Kinder

In jedem Gottesdienst werden die Kinder gesegnet. Auch hier werden die Gäste gebeten sich zu beteiligen. Ein Kreuz wird mit der Hand auf die Stirn gemacht als Zeichen des Segens und der Liebe Jesu.

Jens segnet einen Jungen

Jens segnet einen Jungen.

Gebet mit Handauflegung für Kranke

Danach wird mit Handauflegung für Kranke gebetet. Auch dabei sind die Gäste beteiligt.

Der Jugendchor singt

Der Jugendchor singt.

Zwei Mädchen singen im Duett

Zwei Mädchen singen im Duett. In den Kartons sind Bibeln verborgen. 450 Bibeln wurden angeschafft. Sie konnten durch besondere Spenden an den Aidshilfe Förderkreis und vor allem auch durch Familie Hinrichs gekauft werden und sollen verteilt werden. Die Bibeln sind in siSwati oder isiZulu geschrieben.

Silence dankt Familie Hinrichs für ihr Kommen

Silence dankt Familie Hinrichs in bewegten Worten für ihr Kommen. So wird eine lebendige Verbindung mit den Freunden aus Deutschland geschaffen.

Caroline Pereira dankt für die Bibeln

Pastorin Caroline Pereira dankt für das grosse Geschenk der Bibeln, die für die grösseren Kinder in ihren verschiedenen Gemeinden bestimmt sind. Sie sind ein lebendiger Schatz!

Dank einer Vorschullehrerin für die Geschenke

Maria empfängt den Dank einer Vorschullehrerin für die mitgebrachten Geschenke für die kleinen Kinder in den Kindergärten.

Bibeln für die Kinder

Anna und auch Frieda verteilen die Bibeln an die anwesenden Kinder.

Im Rückblick sagen Hinrichs:

Trotz der sprachlichen Barrieren haben wir im Gottesdienst eine besondere Gemeinschaft im Glauben an Jesus erlebt. Uns und unseren Kindern wird dieser lutherische Gottesdienst und die Gastfreundschaft mit Christen aus einer anderen Kultur in lebendiger Erinnerung bleiben.

Ein Stipendienfond für Aidswaisenkinder in Malawi

Die Förderung des Schulbesuches für Aidswaisenkinder in Malawi zeigt nachhaltige Wirkungen

Wie ist der Stipendienfond für Schüler und Schülerinnen entstanden?

Auf Bitten der Ev. Luth. Kirche in Malawi (ELCM) waren Hanna Steffens und Pastorin Lydia Laucht vor 1999 fünf mal in Malawi, um Kurse mit Frauen abzuhalten. Dabei hatte die Prävention der Pandemie HIV/AIDS ein besonderes Gewicht.

Hanna Steffens berichtete:

Wir machten auch eine Recherche in einem kleinen Dorf, wieviele Aidswaisenkinder dort lebten. Wir waren erschrocken, dass uns 69 Kinder und Jugendliche gebracht wurden. Teilweise waren die etwas älteren Geschwister verantwortlich für die kleinen Geschwister. Es gab keine Erwachsenen mehr, die für die schutzlosen Kinder sorgten: Kinderhaushalte waren die Folge.

Für diese Waisenkinder gab es keine Zukunft, keine Möglichkeit, eine weiterführende Schule („Secondary School“) zu besuchen oder einmal einen Beruf zu erlernen. Sie waren der lebenslangen Armut schutzlos ausgeliefert.

Wir besprachen diese Situation mit dem Bischof der Ev. Luth. Kirche. Er war bereit, ein Stipendien-Projekt für Schüler in seiner Kirche einzurichten und bat uns, dafür in Deutschland zu werben. Das versprachen wir ihm. Zuhause haben Spender grosszügig dieses Projekt unterstützt, das vielen Waisenkindern eine Bildung und Zukunft ermöglichte – daneben auch Mitarbeiterkindern. Viele Mitarbeiter der einheimischen Kirche hatten Waisenkinder aus ihrer Verwandtschaft aufgenommen. Sie hatten aber selbst meistens auch eine Anzahl von eigenen Kindern und konnten in ihren ärmlichen Verhältnissen ihre eigenen Kinder nicht zur Secondary School schicken.

Durch das Projekt sollen 550 Kinder im Jahr 2016 Stipendien für Schulgeld und die Beschaffung von Schuluniformen erhalten (in Malawi ist nur die Grundschule kostenfrei). 350 der Begünstigten sollen Mädchen sein, 52 Schülerinnen und Schüler werden ihren Abschluss machen, und 15 werden bei einer weiterführenden Ausbildung unterstützt werden.

Beitrag des Aidshilfeförderkreises für den Stipendienfond

Im Jahr 2015 wurden von verschiedenen Spendern insgesamt 667,– Euro speziell für den Stipendienfond gegeben. Diese Summe wurde über das ELM Hermannsburg and die ELCM in Malawi weitergeleitet. Ein Ehepaar, das seine Silberhochzeit feierte, hat die Gaben von 795,– Euro direkt an das ELM Hermannsburg zweckbestimmt für Malawi weitergeleitet.

Jugendliche in Schuluniform

Jugendliche einer Secondary School in der vorgeschriebenen Schuluniform.

Waisenkinder in Malawi

Waisenkinder in Malawi, die ohne Hilfe keinen Anschluss an Bildung finden und im Kreislauf der Armut und Abhängigkeit steckenbleiben.

Die Förderung eines Kindes kann vielen zugute kommen

Das Beispiel der Geschichte von Gertrude Kathumba zeigt, wie diesem Waisenkind durch den Stipendienfond nachhaltig geholfen werden konnte. Heute ist Gertrude selbst Lehrerin und unterstützt ihre Gemeinde in vielen Aktivitäten.

Gertrude hatte die Grundschule sehr erfolgreich besucht. Aber als ihre Eltern starben, konnte niemand für sie die Gebühren für die Secondary School bezahlen. Der Onkel wollte die 16-Jährige verheiraten, damit wenigstens für ihr Essen gesorgt wäre. Doch dann erfuhren die Dorfältesten von dem Stipendienfond aus den Spenden des ELM. Sie empfahlen Gertrude und sie bekam das nötige Schulgeld. Sie war glücklich, dass sie weiter die Schule besuchen konnte. Sie machte ihren Abschluss mit solch guten Noten, dass sie die zweijährige Ausbildung als Lehrerin absolvieren durfte. Heute versorgt sie als Lehrerin auch ihre jüngeren Geschwister. Damit verändert die Unterstützung sogar noch weitere Menschen.

Die Vorsitzende des Dorfentwicklungsausschusses in Mulomba freut sich:

Das Beispiel von Gertrude zeigt, wie die Förderung des Schulbesuches eines einzelnen Kindes einer ganzen Gemeinde und sogar dem Gemeindeverband zugute kommen kann.

Eine Rundreise in Bildern (Teil 3)

Besuch in der Vorschule in Schoemansdal (Südafrika)

Wir besuchen nun die Vorschule „Light Of Matsamo“ im Bereich von Schoemansdal (Barberton Parish, Provinz Mpumalanga, Südafrika):

Mithilfe von deutschen Spenden erbaute Vorschule

Auch diese Vorschule konnte durch Spenden aus Deutschland gebaut werden.

Die Vorschulleiterin spielt mit den Kindern

Die Vorschulleiterin spielt mit den Kindern. Durch die offene Tür zur Küche sehen wir die Köchin.

Die Vorschulkinder bauen einen hohen Turm

Jetzt schaffen es die Kinder allein, einen hohen Turm zu bauen.

Gruppenbild der Vorschulkinder mit ihren Leiterinnen

Die aufgeweckten Kinder postieren sich gern zum Fotografieren. Die Leiterin hat viel Freude an ihren Kindern. Ihre Helferin steht rechts aussen.

Die Küche mit eletrischem Herd

In der Küche wird hier auf einem eletrischen Herd gekocht. Vorne rechts steht die grosse Gefriertruhe.

Die Toiletten mit Wasserspülung

Auf die Toiletten ist man in der Vorschule stolz, denn sie haben für Erwachsene und Kinder Wasserspülung aus dem nahegelegenen natürlichen Wasserreservoir.

Die Kinder hören eine biblische Geschichte

Ein Kirchenvorsteher der Gemeinde erzählt an Hand eines Posters eine biblische Gleichnisgeschichte von Jesus: Ein Hausherr lädt viele Arme und Hungrige zu einem Festessen ein. Kinder und Erwachsene freuen sich über die unverhoffte Einladung. Alle werden satt. So gütig ist Gott für sie.

Die Kinder freuen sich über den Besuch

Die Kinder freuen sich über den Besuch.

Ein blühender Flamingobaum

Ein blühender Flamingobaum.

Eine Rundreise in Bildern (Teil 2)

Besuch in der Kindertagesstätte Sitholemusa in Matsulu B

Auf unserer Rundfahrt kommen wir jetzt zur Kindertagesstätte Sitholemusa In Matsulu B (Provinz Mpumalanga, Südafrika). Im Januar 2010 und Oktober 2011 berichteten wir bereits aus Matsulu B. Der Name „Sitholemusa“ bedeutet auf deutsch: „Mir ist Barmherzigkeit widerfahren“. Das haben unsere Freunde so empfunden, weil sie vor dem Bau der verschiedenen Gebäude in einer windigen Bretterbude ihr Essen bekamen und auch dort Gottesdienst in der kleinen Gemeinde feierten.

Bischof Mnisi weihte den Mehrzweckbau in Sitholemusa feierlich ein

Der Mehrzweckbau war fertig und wurde im April 2013 vom Bischof der Ev. Luth. Kirche Mnisi feierlich eingeweiht. Wilhelm Steffens war mit dabei und freute sich über:

Chor mit Jugendlichen aus dem Barberton Parish

… die Chöre der Jugendlichen aus dem Barberton Parish,

Posaunenbläser aus Swasiland

… die Posaunenbläser, die von Swasiland gekommen waren,

Kinder singen in der festlich geschmückten Halle

… und die Kinder, die in der festlich geschmückten Halle sangen.

Persönliche Zeugnisse während des Gottesdienstes

Pastorin Caroline Pereira und der Lehrer für die Computerkurse haben das Evangelium in ihren ganz persönlichen Zeugnissen der grossen Gemeinde weitergegeben.

Pastorin Caroline Pereira und ihr Sohn

Msawayo, Sohn von Pastorin Caroline Pereira, hält seine Mutter vor dem Pfarrhaus liebevoll umarmt. Sie trägt auf ihrem T-Shirt das Bild ihres verehrten Vaters. Er war mit 98 Jahren kurz vorher verstorben.

Wilhelm Steffens bekommt eine Papaya geschenkt

Der Gärtner hat eine Papaya für Wilhelm Steffens gepflückt und Josef, ein treuer Mitarbeiter, freut sich über die Begegnung. Er hat die Halle zum Fest mit Tüchern wunderschön dekoriert.

Nachmittagsprogramm mit den Schulkindern

In Sitholemusa kommen nach dem Mittagessen die Schulkinder wieder zusammen. Eine junge Mitarbeiterin macht mit den Schulkindern ein unterhaltsames Programm. Die Jugendlichen erhalten auch Hilfe bei den Schulaufgaben oder können Computerkurse machen.

Die Schulkinder hören aufmerksam zu wenn Geschichten erzählt werden

Wenn Geschichten erzählt werden, hören alle aufmerksam zu.

Zeit zum Spielen

Danach ist Gelegenheit draussen zu spielen.

Unterricht und Spiele wechseln bei den Vorschulkinder ab

Die Vorschulkinder sind in einem Nebengebäude untergebracht. Unterricht und Spiele wechseln miteinander ab.

Vor einigen Jahren wurde ein kleines Nebengebäude dazugekauft, da es an der Grenze von Sitholemusa liegt. Im Jahr 2014 bekam das kleine Häuschen ein höheres Dach mit einer Innenzwischendecke, so dass es im Sommer innen nicht mehr so heiss ist.

Das Dach des Nebengebäudes wird erneuert

Das Dach des Nebengebäudes wird erneuert.

Es wird zur Erweiterung ein Anbau hergestellt

Es wird zur Erweiterung ein Anbau hergestellt.

Der Bau wird verputzt und ist der Vollendung nahe

Der Bau wird verputzt und ist der Vollendung nahe.

Eine Rundreise in Bildern

Ein Besuch in verschiedenen Kindertagesstätten und Vorschulen im Barberton Parish (Südafrika)

Mit Hilfe der Spenden, die vom Aidshilfe Förderkreis regelmässig seit 2003 nach Südafrika gesandt werden, wurden seit 2006 im Barberton Parish (Provinz Mpumalanga, Südafrika) entweder Kindertagesstätten (Drop-in Centres) und Vorschulen/Kindergärten (Preschools) gebaut oder Häuser renoviert und eingerichtet – insgesamt sind es sechs Häuser.

Dort werden 2015 im Barberton Parish ca 600 Waisen- und verwahrloste Kinder (orphans and vulnerable children) betreut. Sie erhalten regelmässig warme Mahlzeiten. Unter der Leitung von Pastorin C.E. Pereira entstanden Projekt- und Preschoolkomitees, die in eigener Verantwortung die verschiedenen Zentren leiten. Es ist eine nachhaltige Arbeit. Mit der Gemeinde Heiligenrode wurde ein Partnerschaftsvertrag abgeschlossen.

Wir machen in den folgenden Bildbeiträgen einen Besuch in den verschiedenen Zentren.

Eine Rundreise in Bildern (Teil 1) – Langeloop-Siphiwo Kindertagesstätte

Von der Einweihung der Kindertagesstätte im Jahr 2008 lesen wir in dem Reisebericht von Hanna Steffens im Juni 2008, und davor von dem Bau im Dezember 2007.

Kinder stellen sich zum Essen an

Die Kinder kommen nach der Schule in die Kindertagesstätte – sie sind hungrig und stellen sich geduldig zum Essen an. In der Aussenküche wird gekocht und Essen ausgegeben.

Maisbrei und Hühnerfleisch schmecken gut

Maisbrei und Hühnerfleisch schmecken gut.

Die Kinder lassen es sich schmecken

Die Kinder lassen sich noch einmal willig mit ihrem Essensteller fotografieren, bevor sie es sich schmecken lassen.

Die Kinder tragen stolz ihre Schuluniformen

Die Kinder tragen stolz ihre Schuluniformen. Nach alter Sitte benützen alle ihre Finger zum Essen.

Das war lecker!

Jetzt haben die Kinder ihre Teller schon halb leer gegessen. „Oh, das war lecker!“ – satt werden ist ein gutes Gefühl!

Sonntags findet in der Kita Gottesdienst statt

In der grossen Kindertagesstätte sind wochentags die kleinen Kinder zur KITA und zur Vorschule untergebracht. Zum Sonntag wird alles ausgeräumt, so dass der Gottesdienst der Ev. luth. Kirche in Südafrika (ELCSA) hier stattfinden kann. Dadurch ist hier eine neue Gemeinde entstanden.

Viele Kinder kommen sonntags auch zum Gottesdienst

Viele der Kinder, die werktags zum Essen kommen, versammeln sich auch sonntags mit den Erwachsenen zum Gottesdienst.

Ein neues Waisenhaus in Mahlabaneni (Swasiland)

A new children’s home at Mahlabaneni (Swaziland)

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnte in Mahlabaneni (Swasiland) ein Waisenhaus fertig gestellt werden. Das Waisenhaus ist bei der Regierung registriert. Es trägt den Namen „Nqaba Yethu — Our Fortress Children’s Home“. Viele Spender aus Deutschland haben dies durch grössere und regelmässige Spenden möglich gemacht. Auch „Bild hilft – Ein Herz für Kinder“ in Hamburg hat mit 7.000 Euro dazu beigetragen.

Children’s Home from outside

Das neue Waisenhaus von aussen.
[The new Children’s Home from outside.]

The terrace offers shade on hot days and a place for playing games

Auf der Terasse können die Kinder bei grosser Hitze im Schatten spielen.
[The terrace offers shade on hot days and a place for playing games.]

Die Leiterin des Mahlabaneni Projektes, Mrs. Busi Vilakazi, schrieb im März 2014:

Ich bin glücklich, dass wir nun endlich verarmte und verlassene Waisenkinder in unserem Waisenhaus aufnehmen können. Die Kinder wurden von Sozialarbeiterinnen ausgewählt und in das Waisenhaus gebracht. Sie hatten Wunden am ganzen Körper und sie waren ausgehungert.

One bedroom with two double beds

Ein Schlafzimmer mit zwei Stockbetten — insgesamt gibt es vier Schlafzimmer für 16 Jungen.
[One bedroom with two double beds — in total, there are four bedrooms for 16 boys.]

Kitchen with gas stove and running water

Küche mit Gasherd und fliessendem Wasser.
[Kitchen with gas stove and running water.]

Die Kinder werden von zwei qualifizierten Frauen liebevoll bei Tag und Nacht betreut. Die „Mütter“ singen und beten mit den Kindern am Abend und zeigen ihnen biblische Geschichten in 16 Bilderbibeln in Swazi, die eine deutsche Landwirtsfamilie spendete. Die Kinder erfahren, dass sie von Jesus geliebt sind. Sie fühlen sich geborgen in Nqaba Yethu und freuen sich an den Spielsachen, die Kinder aus Bonn und Schneverdingen ihnen gerne schickten.

The boys long for a big mealie pap

Die Jungen essen eine grosse Portion Maisbrei. Sie sind zufrieden, dass sie endlich satt werden können.
[The boys long for a big mealie pap. Then they will be fully satisfied.]

The children in the dining / living room

Kinder im Ess-Wohnzimmer. Die Möbel wurden alle von einem Tischler selbst hergestellt. Die Kinder haben schon gelernt, einander anzunehmen und zu respektieren.
[The children in the dining / living room. Chairs and tables have been made by the carpenter in town (Big Bend). The young ones have learnt to accept and to respect one another.]

The children wear new warm clothing, they are still shy

The children wear new warm clothing, they are still shy

The children wear new warm clothing, they are still shy

Die Kinder sitzen auf der Terasse. Sie sind noch etwas scheu. Sie tragen neue warme Kleidung — die kalte Jahreszeit hat begonnen.
[The children are about three years old, and are still shy. They wear new warm clothing — the cold season has started in April.]


The new Children’s Home (Mahlabaneni, Swaziland)

After one and a half years the Children’s Home at Mahlabaneni (Swaziland) is complete. It has been registered by the government. The name is „Nqaba Yethu — Our Fortress Children’s Home“. Social workers have selected the orphans.

Many donors in Germany have made it possible that this home could be built. Even „Bild hilft – Ein Herz für Kinder“ has helped to make the start with Euro 7.000. The director of the Mahlabaneni Development Project, Mrs. Busi Vilakazi, has written to us in March 2014:

I am so happy that finally we could accept poor neglected orphans in our Children’s Home. They had wounds all over from fighting and were very hungry. I had to bring them to the private clinics almost every day. But now their health has improved.

Two qualified „mothers“ in turn look after them day and night. They show them the biblical picture stories in 16 Swazi children’s bibles which a German farmer’s family has donated. The mothers sing and pray with them in the evening, and let them know how Jesus Christ loves them. Day by day the boys feel more secure in „Our Fortress“ and enjoy playing with toys sent by German kids from Bonn and Schneverdingen.